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 Anleitung zum Befestigen von Presskeramik

Anleitung zum Befestigen von Presskeramik

Adhäsive Befestigung von glaskeramischen Restaurationen

Anleitung zum Zementieren von Presskeramik

Es gibt verschiedene Typen von Keramik sowie unterschiedliche Befestigungstechniken: Welche Faktoren spielen bei der Auswahl des richtigen Befestigungsmaterials eine Rolle?


Die Entscheidung, ob ein adhäsives, selbstadhäsives oder konventionelles Befestigungsverfahren einzusetzen ist, hängt vornehmlich vom Typ der verwendeten Keramik ab. Sämtliche Keramikarten, die im Pressverfahren verarbeitet werden - sogenannte Presskeramiken - gehören zu der Kategorie der glasbasierten Keramiken, die auch als Silikatkeramiken bezeichnet werden. Für diese Materialien ist eine adhäsive Befestigung erforderlich.



Einteilung der Dentalkeramiken

Silikatkeramiken zählen zu den Multiphasen-Materialien, die sowohl Siliziumoxidphasen als auch kristalline Phasen enthalten. Innerhalb dieser Klasse werden zwei Unterkategorien unterschieden: Die der Feldspatkeramik, die vornehmlich als Verblendmaterial für Oxidkeramik eingesetzt wird, und die der Glaskeramik. Die Endfestigkeit der Restaurationen wird durch Sinterung bzw. Kristallisation bei einer relativ geringen Temperatur (840° C bei Lithiumdisilikat) erreicht.

Die andere Hauptkategorie, die der Oxidkeramiken, lässt sich in glasinfiltrierte Materialien und solche mit glasfreier polykristalliner Struktur unterteilen. Der Siliziumoxidanteil in Oxidkeramiken ist gering und die erforderlichen Sintertemperaturen sind hoch (1.500° C für Lava™ Zirkoniumoxid von 3M ESPE).

 

Warum wird für Presskeramik eine adhäsive Befestigung empfohlen?

Das wichtigste Kriterium, das die Wahl des Befestigungsverfahrens beeinflusst, ist die Festigkeit der Keramik. Der Verbund, der bei der adhäsiven Befestigung zwischen Zahnsubstanz und Restaurationsmaterial erzielt wird, gibt dem gesamten System zusätzliche Stabilität. Das Resultat sind langlebigere Restaurationen. Zudem ermöglichen kunststoffbasierte Befestigungsmaterialien eine bessere Lichtdurchlässigkeit, sodass die ästhetischen Eigenschaften der Versorgung verbessert werden.

Beide Eigenschaften sind insbesondere beim Einsatz von Silikatkeramiken (und damit auch Presskeramik) von Vorteil. Diese Materialien weisen eine geringere Festigkeit auf als polykristalline Oxidkeramiken wie z. B. Lava™ Zirkoniumoxid von 3M ESPE. Zudem werden ihre zahnähnlichen optischen Eigenschaften durch kunststoffbasierte Befestigungsmaterialien unterstützt. Der größte Nachteil von Systemen für die adhäsive Befestigung – der mit ihrem Einsatz verbundene komplexe Arbeitsablauf – lässt sich beseitigen, wenn innovative, einfach anzuwendende Materialien verwendet werden.

 

Oberflächenbehandlung

Um einen sicheren und langzeitstabilen Verbund zwischen Zahn und Restauration zu erhalten, ist eine Oberflächenkonditionierung erforderlich. Die Zahnoberfläche sollte zunächst mechanisch (z. B. mit Bimssteinmehl) gereinigt werden. Für die Innenfläche der Restauration von Presskeramiken ist Ätzen mit Flusssäure indiziert, um eine mikroretentive Oberflächenstruktur der Klebeflächen zu schaffen.

In diesem Fallbeispiel wird die empfohlene Vorgehensweise bei der Befestigung von glaskeramischen Restaurationen beschrieben, die sich gleichermaßen für die Befestigung von Presskeramik eignet.

 

Ernst, CP. Vom Ernst des Klebens – Die 20 beliebtesten Fehler in der Adhäsivanwendung.
Frankenberger R, Lohbauer U, Tay FR, Taschner M, Nikolaenko SA. The effect of different air-polishing powders on dentin bonding. J Adhes Dent. 2007 Aug;9(4):381-9.
Pospiech P, Tinschert J, Raigrodski A. Keramik – Vollkeramik. Ein Kompendium für die keramikgerechte Anwendung vollkeramischer Systeme in der Zahnmedizin. Publikation 3M ESPE, 2004.


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