Häufig gestellte Fragen
Partikel, Gase und Dämpfe und Gebläse- u Druckluft-Atemschutz
Schadstoffen
Gehörschutz
FAQ's zu Partikel, Gase und Dämpfe und Gebläse- u Druckluft-Atemschutz
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Q: Wie lang ist die Lebensdauer meines Filters für Gase & Dämpfe?
A: Die zu erwartende Lebensdauer eines Filters hängt von dem entsprechenden Einsatz ab und wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst, wie die tatsächliche Einwirkungsdauer und der Art der entsprechenden Arbeit. Solange die Gefahr bereits bei niedrigen Konzentrationen bemerkt werden kann, d.h. durch Geruch oder Geschmack, kann man einen Filter so lange verwenden, bis er durchgebrochen ist. Jedoch sollte man sich nicht routinemäßig darauf verlassen.
Q: Wie lange kann eine Einweg-Atemschutzmaske verwendet werden?
A: Einweg-Partikelmasken, die gemäß EN149 geprüft wurden, sind nur für die Dauer einer Schicht einzusetzen. Ihre effektive Einsatzdauer hängt von folgenden Faktoren ab:
- Schadstoffkonzentration
- Atmungsintensität
- Hitze
- Feuchtigkeit
- Hygienefaktoren
Diese Faktoren können von einem zum anderen Arbeitsplatz unterschiedlich sein. Zum Beispiel: Mitarbeiter, die in einer sehr heißen, staubigen Umgebung arbeiten, sollten ihre Atemschutzmaske bereits mittags austauschen, anstatt sie den gesamten Tag zu tragen.
Q: Warum ist es erforderlich, die Batterien jeweils vollständig zu laden und zu entladen?
A: Um eine maximale Leistung der Batterie zu gewährleisten ist es erforderlich, sie jeweils komplett zu laden und zu entladen. Bei Nichtbefolgung baut sich in der Batterie ein ‚Memory-Effekt' auf, wodurch die Kapazität der Batterie verringert wird.
Man kann dieses Problem durch Benutzung des neuen 3M™ Chargemasterä, einem intelligenten Batterieladegerät, vermeiden. Mit dem Chargemaster wird vor Beginn des Ladezyklus die Batterie vollständig entladen. Dies vermeidet den Aufbau eines ‚Memory-Effekts.'
Q: Sind 3M™ Dustmaster™, Breathe Easy™ plus und Airstream™ alles druckluftunterstützte Atemschutzsysteme?
A: Nein, alle oben genannten Atemschutzsysteme sind gebläseunterstützte Atemschutzsysteme und keine druckluftunterstützten Atemschutzsysteme. Bei diesen gebläseunterstützten Atemschutzsystemen werden die Schadstoffe aus der Luft über Filter abgeschieden, während bei druckluftgestützten Atemschutzsystemen, wie die 3M Visionair Baureihe, saubere Druckluft von einem externen, nicht verschmutzten Druckluftsystem entnommen wird.
Q: Warum kann ich meinen Optrel Schweisserschutzschirm nicht mit einem Dustmaster DM16/DM167 oder Breathe Easy BE16/BE167 einsetzen?
A: Sowohl die Dustmaster™ als die Breathe Easy™ Geräte wurden als komplette Systeme und nicht als Einzelteile zum Test bei unabhängigen Prüfstellen übergeben. Wenn Sie ein Optrel Solarmatic Comfort oder Twisty Visier in eine Dustmaster™ oder Breathe Easy™ System integrieren, arbeiten Sie nicht mit dem geprüften System und hätten, als solches, ein nicht zugelassenens Atemschutzsystem.
FAQ's zu Schadstoffen
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Q:Wird beim Schneiden oder Fräsen von Faserplatten Formaldehyd freigesetzt?
A: Neuere Studien und Arbeitsplatzanalysen zeigen, dass das Bearbeiten von Faserplatten nicht mehr oder weniger gefährlich ist als das Arbeiten mit anderen Holzarten. Kurz gesagt, Formaldehyd wird nicht als ein Problem angesehen.
3M empfiehlt, eine FFP2 Atemschutzmaske für das Schneiden und Fräsen von Faserplatten in belüfteten Werkstätten zu tragen, z.B. die 3M™ 8822 / 9322 Atemschutzmasken. Andererseits kann man auch die 3M Dustmaster, Airstream oder Airlite verwenden. Diese geben, je nach dem gewählten Modell, den zusätzlichen Vorteils eines Augen- oder Kopfschutzes.
Q: Kann ich Filter für organische Dämpfe mit Isocyanidverbindungen benutzen?
A: Die Konzentrationen, bei denen man Isocyanat durch Geruch oder Geschmack feststellen kann sind erheblich höher als der durch den HSE festgesetzte Grenzwert. Man würde hier einen durchgebrochenen Filter erst dann durch Geruch oder Geschmack bemerken, wenn die Exposition bereits erheblich über dem Grenzwert liegt.
Die sicherste Lösung ist hier die Benutzung eines druckluftgestützten Atemschutzsystems, das den Träger mit sauberer Luft versorgt, als dass man die in der Luft enthaltenen Schadstoffe durch Filter abscheidet. Die 3M™ Visionair oder S-200 Druckluft Atemschutzsysteme können für diesen Anwendungsfall verwendet werden.
Q: Was für eine Atemschutzmaske soll ich zum Schutz vor Fahrzeugabgasen tragen?
A: Hierfür gibt es keine einfache Antwort, da sich in Autoabgasen normalerweise eine Mischung von Kohlenstoff- und Stickoxiden befindet, die man nicht mit Filtern entfernen kann.
Die einzige Möglichkeit, sich gegen alle in Autoabgasen vorhandenen Schadstoffe zu schützen, besteht in der Verwendung eines druckluftgestützten Atemschutzsystems oder einem in sich abgeschlossenen Atemschutzsystem. Diese Möglichkeit ist jedoch oft nicht praktikabel, so dass man nach einem Kompromiss suchen muss. Eine Möglichkeit ist die Halbmaske der 3M Serie 6000 mit 3M 2128 Filtern. Diese Filter scheiden Feinstäube ab und bieten auch gewissen Schutz vor störenden Konzentrationen von Säuregasen und organischen Dämpfen im Abgas.
Q: Wann sollte ich eine Risikobewertung vornehmen?
A: Die einfache Antwort zu dieser Frage ist, dass Sie dann eine Bewertung vornehmen sollten, wenn Sie den Verdacht haben, dass ein Risiko vorhanden ist.
Hierbei ist es erforderlich, die durch die entsprechende Arbeit verursachten Risiken zu bewerten, nicht die Substanzen.
Es ist falsch anzunehmen, dass eine Risikobewertung lediglich aus der Sammlung von Gesundheits- und Sicherheitsdatenblättern der Hersteller besteht. Dies liegt oft daran, dass man nicht den Unterschied zwischen Gefahr und Risiko versteht.
Gefahr - Die Möglichkeit, einen Schaden zu verursachen . Risiko - Die Wahrscheinlichkeit, dass der Schaden tatsächlich auftritt.
Eine gute Analogie ist eine Flasche von Haushaltsbleichmittel. Die Gefahr ist das Bleichmittel selbst, aber es besteht ein geringes Risiko, wenn sich die Flasche in einem Schrank befindet. Das Risiko erhöht sich, wenn man die Flasche mit geöffnetem Deckel am Rande der Arbeitsfläche stehen läßt.
Für die Risikobewertung gibt es einen Gesetzentwurf:
- Abschnitt 2. Gesundheit & Sicherheit am Arbeitsplatz Akt 1974, Allgemeine Pflichten des Arbeitgebers. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, so weit wie normalerweise möglich, Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden seiner Mitarbeiter zu gewährleisten. Dies bedeutet nicht zwingend, dass Sie eine Risikobewertung durchführen müssen. Es ist jedoch schwer, dieser Richtlinie ohne eine Bewertung der Risiken zu entsprechen.
- Richtlinie 3. Management of Health & Safety at Work Act 1992
- Eine mehr in die Einzelheiten gehende Richtlinie, die die Durchführung von Risikobewertungen vorschreibt aus.
- Verordnung 3. Kontrolle von gesundheitsgefährdenden Substanzen 1994 (COSHH). Ein Arbeitgeber darf keine Arbeiten ausführen, bei denen die Möglichkeit besteht, dass die Mitarbeiter gesundheitsgefährdenden Substanzen ausgesetzt sind, es sei denn, es wurde eine geeignete und ausreichende Bewertung der durch diese Arbeit erzeugten Risiken für die Gesundheit der entsprechenden Mitarbeiter und der Maßnahmen, die zur Erfüllung der Anforderungen dieser Verordnung erforderlich sind, vorgenommen.
FAQ's zu Gehörschutz
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Q:Wann sollte man Gehörschutzstöpsel anstelle von Kapselgehörschutz tragen?
A: Gehörschutzstöpsel sind über einen längeren Zeitraum bequemer zu tragen als Kapselgehörschutz. Auch behindern sie nicht das Tragen von anderen persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) wie gebläseunterstützte Atemschutzmasken. Gehörschutzstöpsel können bei gewissen Frequenzen eine bessere Schalldämmung als Kapselgehörschutz ergeben. Um den geeignetsten Gehörschutz zu ermitteln, sollte man den Schallpegel mit einem Schallpegelmesser bestimmen.