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Company Information

Arbeits- und Umweltschutz

3M sieht Arbeitsschutz und die Verantwortung für Gesundheit und Umwelt als Element seines unternehmerischen Handelns und als unabdingbar zur langfristigen Sicherung des Erfolgs. Die 3M (Schweiz) AG hat für ihre Organisationsbereiche 1995 ein Umweltmanagement-System eingeführt und dies seit 1998 schrittweise zum integrierten Managementsystem für Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz (EHS) erweitert. Damit wird den Zusammenhängen zwischen dem Schutz der Umwelt und dem der Mitarbeiter Rechnung getragen, und die Synergien beider Arbeitsbereiche lassen sich effektiv und systematisch nutzen.

Über die Grenzen der Werke hinaus sind alle 3M Niederlassungen und Geschäftsbereiche gefordert, strategisch die Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt zu reduzieren. Das EHS-System hat weltweite Gültigkeit.

Umweltpolitik

Umweltschutz gehört seit 1975 zur Firmenpolitik von 3M. Das Unternehmen hat sich darin folgende Selbstverpflichtung auferlegt:

  • Probleme in den Bereichen Umweltverschmutzung und Naturschutz werden selbst gelöst.
  • Umweltverschmutzung ist wo und wann immer möglich bereits an der Quelle zu vermeiden.
  • Es werden nur Produkte entwickelt, die die Umwelt minimal belasten.
  • Natürliche Ressourcen werden durch Recycling und ähnliche Verfahren geschont.
  • Alle Werke und Produkte erfüllen die Bestimmungen von Bundes-, Landes- und Ortsbehörden.
  • Regierungsbehörden und andere offizielle Organisationen werden wann immer möglich bei Umweltschutzaktivitäten unterstützt.

Das EHS-Management-System

Das EHS-Management-System von 3M (steht für Environmental, Health and Safety, also für »Umweltschutz, Gesundheit und Sicherheit«) fördert den Umweltschutz in all unseren Werken weltweit. Mit diesem System können wir flexibel auf die veränderlichen Bedürfnisse und Erwartungen unserer Kunden reagieren und gleichzeitig weiter für spürbares Wachstum sorgen. Die wichtigsten Merkmale des EHS-Management-Systems sind:

  • Das integrierte, ganzheitliche System, das langfristige Schwierigkeiten frühzeitig erkennt, darauf reagiert und ständige Verbesserungen vorantreibt.
  • Im strategischen Planungsprozess der einzelnen Geschäftsbereiche werden auch Umweltthemen berücksichtigt.
  • Die einzelnen Geschäftsbereiche müssen Umweltprobleme melden, formelle Massnahmenpläne entwickeln, sich Ziele setzen und die Ergebnisse festhalten.
  • Für alle neuen Produkte sowie – nach Schwerpunkten geordnet - alle älteren Produkte gibt es eine Überprüfung des so genannten Life Cycle Managements.

3M betreibt 100 Werke in 30 Ländern, die freiwillig nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert sind. Alle anderen Werke haben bereits Umweltmanagementsysteme oder sind dabei, welche zu entwickeln.

Life Cycle Management

Ein integraler Teil unseres EHS-Managementsystems ist das so genannte Life Cycle Management (LCM). Life Cycle Management bedeutet, dass nicht länger nur beim Herstellungsprozess auf Gesundheit, Sicherheit und Energieverbrauch geachtet wird, sondern das Augenmerk vielmehr auf dem gesamten »Lebenszyklus« eines Produkts von der Herstellung über die Benutzung durch den Kunden bis hin zur Entsorgung liegt. Bei 3M gibt es daher eine Firmenpolitik des Life Cycle Managements, der zufolge alle Geschäftsbereiche sämtliche neuen Produkte LCM-Prüfungen unterziehen müssen. Auch für ältere Produkte gibt es diese Prüfungen; allerdings erfolgen sie in diesem Fall nach Schwerpunkten geordnet. Die LCM-Prüfungen aller älteren Produkte müssen bis 2010 abgeschlossen sein

Das 3P-Programm: Pollution Prevention Pays

Das 3P-Programm gibt es schon seit 1975, und wie der Name schon sagt, soll damit Umweltverschmutzung von Anfang an – also sowohl in den Produkten als auch beim Herstellungsprozess – vermieden werden, anstatt angefallene Verschmutzungen später aufwendig zu beseitigen. Zwischen 1975 und 2006 hat es bei 3M weltweit über 6.300 Mitarbeiterprojekte gegeben, durch die nicht nur über eine Milliarde Tonnen an Schadstoffen weniger erzeugt, sondern auch über eine Milliarde Dollar eingespart wurde.

Bessere Energienutzung und weniger Treibhausgase

3M ist mit seiner Energiepolitik stets bestrebt, in allen Werken weltweit Energie zu sparen. Diese Bestrebungen des Unternehmens, Energie möglichst effizient zu nutzen und nicht zu verschwenden, gibt es schon seit 1973. Damals wurde bei 3M eigens eine »Energiesparabteilung« gegründet - unser Energy Management Department. Mitarbeiterprogramme helfen zusätzlich, den energetischen Wirkungsgrad bestehender Abläufe sowie neuer und bestehender Produkte zu verbessern. Darüber hinaus arbeitet 3M daran sicherzustellen, dass neue Maschinen und neue Werke möglichst energiesparend entworfen werden. Zudem verfolgt 3M konsequent eine Strategie zur Vermeidung von Treibhausgasen. Hierzu gehört die Entwicklung von durch Dritte geprüftem Treibhausgas-Inventar ebenso wie die ständige Verbesserung des Treibhausgas-Abrechnungssystems, die Verringerung des Treibhausgas-Ausstosses durch das Unternehmen, freiwillige Reduzierung von Treibhausgas-Ausstoss sowie die Entwicklung einer Produktpalette, mit der auch die Kunden von 3M ihrerseits ihre Treibhausgas-Emissionen verringern können.

  • Zwischen 1990 und 2005 hat 3M seine weltweiten absoluten Treibhausgasemissionen um  45 % verringert
  • Zwischen 2000 und 2006 hat 3M seinen weltweiten Energieverbrauch (gekoppelt an die Absätze) um 35 % verringert
  • Zwischen 1973 und 2006 hat 3M seinen Energieverbrauch in den USA (gekoppelt an die Absätze) um 80 % verringert

Unternehmensweite Umweltziele

Seit 1990 setzt sich 3M ständig Umweltziele, die für das gesamte Unternehmen gelten. 2005 hat 3M neue Ziele ausgegeben, die bis 2010 erreicht werden sollen. Es sind langfristige Ziele, die zusätzlich zu den bereits gemachten merklichen Fortschritten die Umweltbelastung weiter reduzieren sollen.

Fortschritte im Umweltschutz zwischen 1990 und 2006

(Fortschritte gekoppelt an Nettoabsatz)

  • 98 % weniger flüchtige organische Luftemissionen
  • 98 % weniger giftige Abgaben gemäss US Toxic Release Inventory
  • 57 % weniger Abfall

Unternehmensweite Umweltziele bis 2010

(Auf Grundlage des Jahres 2005 und mit Ausnahme von 3P an den Nettoabsatz gekoppelt)

  • Reduzierung flüchtiger Luftemissionen um 25 %
  • Verbesserung der Energieeffizienz um 20 %
  • Reduzierung des Abfallaufkommens um 20 %
  • Fertigstellung von 800 3P-Projekten

Perfluorchemikalien bei 3M

3M war früher der grösste Hersteller von Perfluoroctansäure (PFOA), Perfluoractansulfonat (PFOS) und PFOS-Produkten. Inzwischen ist das Unternehmen jedoch aus der Herstellung von PFOA-, PFOS- und PFOS-Produkten ausgestiegen. Dennoch hat sich 3M weiterhin der Unterstützung wissenschaftlicher Forschung verschrieben, stellt seine Forschungsergebnisse der Allgemeinheit zur Verfügung und stellt Regierungsbehörden aus aller Welt Expertisen zur Verfügung. 3M hat eigens eine Internetseite eingerichtet, auf der Fragen zu diesem Thema beantwortet werden und es Links und Referenzmaterial zu von 3M unabhängigen Quellen gibt. Dies alles finden Sie unter  www.3M.com/PFOA-PFOS

Umweltfreundliche Produkte

Seit 2007 gibt es bei 3M einen Katalog mit speziellen umweltfreundlichen 3M-Produkten für die Reinigungs-, Wartungs-, Bau-, Industrieproduktions-, Kommunikations-, Bürobedarfs-, Transport- und Gesundheitsbranche.

Diesen Katalog mit umweltfreundlichen Produkten können Sie herunterladen:  www.3M.com/EnvSolutions

Mehr Informationen zum Thema Umweltverträglichkeit finden Sie unter www.3m.com/Sustainability

Aktiver Klimaschutz aus Überzeugung

3M setzt auf Partner welche sich aktiv zum Umwelt- und Klimaschutz bekennen. Die Fredi Sidler Transport AG, setzt sich aus Überzeugung für den nachhaltigen Klimaschutz ein. Mit der freiwilligen Beitrittserklärung zum Programm der Energie-Agentur der Wirtschaft bekennt sich die Fredi Sidler Transport AG zur aktiven Reduktion der CO2-Emissionen und zur Optimierung der Energieeffizienz. Die entsprechende Zielsetzung ist vom Bund auditiert.

ISO-Zertifizierung

Die meisten 3M Produktionsstätten weltweit sind nach dem internationalen Standard ISO 14001 zertifiziert.

Wünschen Sie ein Zertifikat? Kontaktieren Sie bitte Herrn R. Braun,
Direktwahl: 044 / 724 91 33 oder  hier, PDF-File (188 KB) können Sie es runterladen.