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FAQs

Wir lassen keine Fragen offen

Die Fragen und Antworten sind in folgende Kategorien unterteilt. Klicken Sie entweder auf einen der Links oder scrollen Sie auf den Bereich, der Sie interessiert:

Was bedeutet das CE-Zeichen?

Das auf dem Produkt bzw. der Packung aufgedruckte Symbol CE informiert, dass das betreffende Produkt die geltenden Vorschriften und Regelungen der europäischen Richtlinien zum Thema PSA erfüllt. Es stellt eine Art Ausweis dar, der den Verkauf von Produkten innerhalb der Europäischen Union ermöglicht.

Das CE-Zeichen ist kein Qualitätssiegel und sagt nichts über die Leistungsfähigkeit eines Produkts aus. Das betreffende Produkt muss die Anforderungen einer bestimmten europäischen Norm, z. B. EN 471, erfüllen. Diese Kennzeichnung gibt die Leistungskategorie des Produktes an.

Behalten 3M™ Scotchlite™ Reflexmaterialien ihre Leistungsfähigkeit auch bei Nässe?

Die Antwort lautet schlicht und einfach: auf jeden Fall!

Um sicherzustellen, dass unsere Produkte alle Leistungsanforderungen der europäischen Norm für Warnkleidung, der EN 471 erfüllen, hat die Bewertung der Konformität unserer Produkte bei uns einen so hohen Stellenwert, dass wir die Kosten und Mühe für die Anschaffung einer Regenprüfanlage nicht gescheut haben. Nur wenige Unternehmen in Europa besitzen ein solches Gerät.

Die Anlage steht in unserem Technical Centre in Bracknell, Großbritannien. Hier wird die praktische Nutzung im „Duschtest“ simuliert. Dazu wird eine Probe des Prüfmaterials direkt unter fließendes Wasser gestellt, das auf eine Fließgeschwindigkeit von 283 mm Wasser pro Stunde eingestellt ist. Das hört sich erst dann viel an, wenn man es in Relation zu den statistischen Schätzungen des Wetteramts stellt: Nach ihnen kommt Regen in dieser Menge nur zwei Minuten lang alle 1.000 Jahre vor!

Wir unterstreichen, dass alle unsere Materialien die Anforderungen der Norm weit übertreffen. Daher können Sie sich darauf verlassen, dass auch bei schlechtestem Wetter die Anforderungen der EN 471 voll und ganz erfüllt werden.

Schauen Sie sich unser kurzes Video an und überzeugen Sie sich bequem von Ihrem Schreibtisch aus: Dass Reflexmaterialien auf Glaskugelbasis ihre Leuchtkraft im Regen verlieren, gehört ins Reich der Fantasie.

Welche retroreflektierenden Produkte würden Sie für Anwendungen im Marinebereich empfehlen, wo ein Aufnähen nicht möglich ist?

3M hat eine Reihe von Produkten im Angebot, die speziell für die Anforderungen unserer Kunden im Marinebereich entwickelt wurden, wo ein Aufnähen nicht in Frage kommt. Diese Produkte sind die ideale Lösung für Seenotrettungsmittel wie Schwimmwesten und -jacken, Rettungsringe und aufblasbare Inseln.

3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial SOLAS Grade 3150-A ist eine silberfarbige, flexible Reflexfolie mit einem Klebstofff, der auch ohne Einsatz von Haftvermittler gut auf glatten Oberflächen wie Gummi, Polyurethanfolie, glasverstärktem Polyester, PVC-Film und Aluminium haftet.

3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial SOLAS Grade 3155 ist eine silberfarbige, flexible Reflexfolie mit einem noch stärkeren Klebstoff, der auch ohne Einsatz von Haftvermittlern gute Haftung auf unterschiedlichsten Oberflächen gewährleistet. Eine besonders hohe Klebkraft kann bei Gummi (raue Oberfläche), Polyurethan-Folie, glasverstärktem Polyester, PVC-Film, Aluminium, Polyestermaterial sowie gummiertem Stoff und Nylon erwartet werden.

Wie auch alle anderen Produkte der Serie SOLAS zeichnen sich beide Produkte durch ein eingekapseltes System aus Glaskugeln aus, das nass oder trocken hohe Rückstrahlwerte über einen weiten Bereich an Eintrittswinkeln ermöglicht. Sie entsprechen den Normen der IMO und der US-Küstenwache ebenso wie den Anforderungen der Richtlinie 96/98/EG des Europäischen Rates über Schiffsausrüstung.

Kann ich Warnkleidung mit Scotchlite™ Reflexmaterial bei hohen Temperaturen waschen?

Warnkleidung, die nicht gut gepflegt wird, kann zu einem Sicherheitsrisiko werden. Denn verschmutzte Kleidung verliert ihre Funktionsfähigkeit und bringt so ihren Träger in Gefahr. Ein gepflegter Zustand ist bei dieser Art von Kleidung daher das A und O. Allerdings kann ein Kleidungsstück bei unsachgemäßer Pflege seine Reflexionskraft und damit seine Schutzfunktion praktisch verlieren. Vor der Anwendung eines bestimmten Reflexmaterials ist es daher wichtig, sich über die Reinigungsanforderungen des betreffenden Kleidungsstücks zu informieren.

Für Kleidungsstücke, die in Maschinen gewaschen werden, die über die Größe einer normalen Haushaltswaschmaschine hinausgehen, ist die Zahl „99“ ein Anhaltspunkt. Die Produkte Scotchlite™ 9910 und 9920 wurden speziell für Arbeitsbekleidung und Uniformen entwickelt, bei deren Pflege Industriewäsche oder die Wäsche bei hohen Temperaturen ein entscheidender Aspekt ist. 9910 kann in industriellen Trocknern getrocknet werden und die hohe Strapazierfähigkeit von 9920 ist auch den extremen Temperaturen eines Tunnelfinishers gewachsen.

Warum enthält ein Kleidungsstück nach der EN 471 weniger retroreflektierendes als fluoreszierendes Material?

Der Zweck von Warnkleidung besteht darin, ihren Träger bei Tag und bei Nacht sowie bei schlechten Sichtbedingungen aus allen Richtungen auffällig zu machen. Das wird durch „Kontrast“ erreicht. Tagsüber wird dieser Kontrast durch die fluoreszirende Farbe erzielt – sie hebt sich besonders stark vom Hintergrund ab.

Um einen optimalen Farbkontrast zu erzielen, muss eine beträchtliche Menge an Hintergrundmaterial eingearbeitet werden. Die genaue Menge ist in der Europäischen Norm für Warnkleidung, EN 471, vorgegeben.

Bei Nacht oder bei schlechten Sichtbedingungen ist das Hintergrundmaterial in der fluoreszierenden Farbe genauso schlecht sichtbar, wie jede andere Farbe auch. Deshalb ist bei Dämmerung und Dunkelheit ein Helligkeitskontrast notwendig. Dieser Effekt wird durch den Einsatz von retroreflektierenden Materialien erzielt. Besonders stark reflektierende Materialien wie 3M™ Scotchlite™ Reflexmaterial erzielen einen hervorragenden Helligkeitskontrast bei Nacht. Als Folge davon wird weniger Reflexmaterial gebraucht, als für die Auffälligkeit bei Tag durch fluoreszierende Hintergrundgewebe. Auch hier schreibt die Norm EN 471 die genauen Mengen vor.

Warum gibt es bei Warnweste unterschiedliche Anordnungen der Reflexstreifen?

Generell sind verschiedene Anordnungen von Reflexstreifen zulässig. Grund dafür ist, dass zum einen eine Rundum-Sichtbarkeit (360 Grad) des Trägers gewährleistet sein muss, und zum anderen die Anforderungen der EN 471 hinsichtlich Menge an reflektierenden Materialien erfüllt sein müssen. Die Anordnung aus zweifach umlaufenden Streifen und vertikalen Schulterbändern ermöglicht die beste Sichtbarkeit des Trägers.

Bietet mir meine Weste auch dann noch Schutz, wenn ich sie kürze?

Nein! Die EN 471 schreibt für jede Bekleidungsklasse Mindestmengen an fluoreszierenden und retroreflektierenden Materialen vor. Ein Kleidungsstück, das gekürzt wurde, enthält möglicherweise nicht mehr die Materialmengen, die zur Erfüllung der Norm und für den verlangten Schutzgrad erforderlich sind. Vor allem aber entsprechen die Kleidungsstücke nicht mehr dem Schutzniveau, das laut Risikobewertung verlangt wird.